(Anzeige) Wir barfen – Hundefutter von Doggiepack im Test

Wenn ich mit Manufakturen näher in Kontakt komme höre ich immer, dass alles im Wohnzimmer begonnen hat. Und so war es auch  bei Doggiepack. Und ich finde es grundlegend sympathisch, denn wie auch ich es für meinen Blog tue, steckt das volle Herzblut in der Geschäftsidee derjenigen die es umsetzen. Und dass das nicht immer so einfach ist, muss man niemanden erzählen. Da braucht man ganz viel Rückgrat und natürlich eine super Idee!

Bei der Interzoo 208 habe ich dank Johanna von toffederfrechdachs die lieben Olivia und Elena von Doggiepack kennengelernt.

Wie man der Überschrift entnehmen kann, geht’s um das Thema barfen. Also um biologisch artgerechte Rohfütterung.

Rind pur (gab es pur für das Foto, im Anschluss Obst/Gemüsemischung)
Ostsee Fisch Mix

 

 

 

 

 

 

 

Ich barfe Bisco seit dem 8. Lebensmonat und Ela wird vom Welpenalter an gebarft. Ohne auszuschweifen bedeutet es, dass jede Mahlzeit aus frischem Fleisch, einer Obst-Gemüsemischung, Zusätzen und einem Teelöffel Öl besteht. Dann gibt es auch Mahlzeiten wo nur Knochen u.a. wg. der Calziumversorgung verfüttert werden. Ela bekommt täglich 3 % vom Körpergewicht und Bisco 2% vom Körpergewicht und davon 70 % Fleisch und 30 % Obst/Gemüse. An dem Hundekühlschrank (der steht im Keller, welch ein Luxus) hängt ein Essensplan. Bisher kaufe ich überwiegend bei einem Hundemetzger in der Nähe und mische jede Mahlzeit selbst. Das ist etwas kostengünstiger, aber bei zwei Hunden und einem straffen Zeitplan manchmal nervig.

Von daher hat es mich sehr gefreut, dass dieser Kontakt entstanden ist!

Um was geht es bei Doggiepack genau:

In Nidda wird naturbelassenes, gesundes Hundefutter aus Deutschland (!) mit natürlichen, regionalen Zutaten, komplett frei von künstichen Vitaminen und Konservierungsstoffen hergestellt. Frisch & fair lautet das Motto.

Rind mit Löwenzahn-Karotte

 

Und damit das richtig dargestellt wird, hier der Text von der Homepage von Doggiepack was sie unter frisch & fair verstehen:

Fair wirtschaften bedeutet für Doggiepack:

  • Fair für Kunden durch 100% Transparenz, frische Zutaten und ohne gesundheitsschädigende Abfälle
  • Fair für Lieferanten: faire Einkaufspreise für unsere regionalen Lieferanten, pünktliche Bezahlung & langfristige Geschäftsbeziehungen
  • Fair für Mitarbeiter: Bezahlung über Mindestlohn, transparente Unternehmenspolitik und Mitbestimmung
  • Fair für Region & Umwelt: Müllvermeidungspolitik, Produktion mit Solarstrom, Schaffung von Arbeitsplätzen

Man denkt erst einmal hört sich super an, aber stimmt das? Kann das in der heutigen Wirtschaft umgesetzt werden? Davon habe ich mich persönlich überzeugt, aber dazu später mehr.

Die prozentuale Verteilung von Fleischanteil und Obst/Gemüse ist mit 70/30 so wie ich füttere. Das frische Hundefutter wird nach der Verarbeitung abgepackt tiefgekühlt und wird zu Hause wieder zur Fütterung aufgetaut. An dieser Stelle kann ich schon mal positiv berichten, dass das Futter im Kühlschrank über Nacht wirklich auftaut und somit einsatzbereit ist. Hinzufügen muss ich nichts mehr, dass es Fertigbarf ist.

 

 

Saisonal wird Obst/Gemüse eingesetzt, so das Abwechslung besteht. Das interessiert vielleicht nicht unsere Hunde, mich aber schon!

Was mir sehr gut gefällt ist, dass es eine prozentuale Aufschlüsselung über den Inhalt im Fertigbarf gibt.

Für die Allergiker unter den Hunden: Doggiepack arbeitet nur mit allergen-armen Getreidesorten wie Hirse, Hafer und Reis. Sie bieten aber auch komplett getreidefreies Hundefutter in verschiedenen Sorten an.

Kausnacks und Leckerlies sind ebenfalls bei Doggiepack zu finden.

Aus wem besteht doggiepack?

Insgesamt besteht Doggiepack aus Olivia (Geschäftsführung), Elena (Prokuristin, Leitung Einkauf & Kundenservice), Melanie (Vertrieb & Service Team), 3 Mitarbeiterinnen in der Produktion und 3 Handelsvertreterinnen. Mehrere Frauen die ein super Team bilden war mein Eindruck. Dazu kommen noch die zwei Qualitätsmanager bestehend aus: Lotte und Bootsmann.

Wie hat es mit Doggiepack angefangen?

Vor 10 Jahren wurde in der Tierheilpraxis ein Fütterungskonzept entwickelt, das insbesondere bei Haut- und Verdauungsproblemen extrem gut auf die Hunde wirkte. Über die Jahre wurden verschiedene Rezepturen getestet, neu konzipiert und geprüft. 2015 wurde dann das Unternehmen gegründet.

Seit Januar 2016 hat Doggiepack seine Produktionsräume in Nidda. Bei den Räumlichkeiten handelt es sich um eine frühere Landmetzgerei. Dort stehen 2 Kühlhäuser zur Verfügung. Das Lager der Tiefkühllogistik ist in der Nähe.

Folgende Würste haben Bisco & Ela getestet

  • Rind aktiv Rosmarin
  • Rind mit Ingwerkarotte und Hirse
  • Rind mit Löwenzahn-Karotte
  • Pferd mit Wildkräuter-Risotto
  • Ente mit Wurzelgemüse
  • Darmfit
  • Lachs mit Rosmarinkartoffeln
  • Pferd mit Apfel-Banane

Die abgepackten Würste kann man in 140 g, 320g, 750 g kaufen. Bei jeder Wurst konnte man recht gut erkennen, was drin ist. Beim Lachs konnte man bspw. Schuppen sehen. Bisco & Ela haben jede Mahlzeit gut vertragen und der Output war wie immer normal.

Damit Doggiepack sich treu bleibt und das Fleisch nur aus Deutschland bezieht, wird bspw. beim Pferd darauf geachtet, dass es sich nicht um importierte Pferde aus dem Ausland handelt. Wer näheres dazu wissen möchte, der kann es auf dem Blog von Doggiepack hier nachlesen.

Unser Besuch vor Ort

In den Sommerferien sind Alessia und ich die knappe Stunde nach Nidda Ober-Schmitten gefahren und haben uns mit Elena verabredet. Ziel war es, die Produktionsstätte anzuschauen, den persönlichen Kontakt zu pflegen und  noch Informationen zu erhalten.

Die ehemalige Landmetzgerei mit dem kleinen Büro dazu liegt an der Hauptstraße in Nidda. Bevor wir eintreten durften, mussten wir natürlich Kopf- und Fußschutz sowie einen Kittel anziehen. Der Termin war so geplant, dass wir eine Produktion live mitbekommen.

Damit eine Wurst hergestellt ist, sind jede Menge Maschinen und helfende Hände notwendig. Und natürlich gehört auch ein Wochenplan dazu, wieviel von was und wann hergestellt wird. Das bedeutet:

Montag: 4-5 Sorten Fleisch á 160 kg wird gewolft, Gemüse gekuttert und alles mit Kräutern und Ölen vermengt.
Dienstag: Das Fleisch wird in Würste abgepackt.
Dienstag & Mittwoch: Mit der Hand werden die Etiketten an die Würste angebracht.
Donnerstag: Lieferung des Frischfleisch vom Lieferanten und/oder gefrorenes Fleisch aus der Tiefkühllogistik.
Donnerstag & Freitag: Das teils gefrorene Fleisch wird aufgetaut und Gemüse wird gekocht.

Ziemlich spannend finde ich! Vor Ort hatte ich den Eindruck von einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Auch wenn ich sonst nicht sehr geruchsempfindlich bin, hat mich jedoch der Fleischgeruch vor Ort etwas erschlagen. Daran muss man sich einfach gewöhnen.

 

 

 

 


Die Lieferung

Nachhaltigkeit ist ein Thema, was auch Doggiepack aufgreift. Die Lieferung erfolgt in einer umweltfreundlichen Thermobox. Da bedeutet, dass sich in der Papierbox Hanfmatten oder -taschen befinden. Doggiepack bietet sogar eine Rücknahme der Matten und/ oder Tadchen unter bestimmten Voraussetzungen an und man erhält einen Gutschein für ein Päckchen Chicken Wings mit 200 g für die nächste Bestellung.

Hanfmatte pur

Weitere Angebote

  • Züchterprogramm
  • Doggiepack vor Ort kaufen
  • Futterkalkulator
  • Partnerprogramm
  • Paketangebote
  • Vorteils-Abo

Fazit

Ich bin wirklich begeistert. Der Blick vor und hinter die Kulissen hat mich überzeugt, dass Doggiepack seine Vorsätze umsetzt!

Eine Umstellung auf Doggiepack ist überlegenswert für mich, aber vor allem wären sie mit ihrem Züchterprogramm meine erste Wahl, wenn der erste Wurf von Ela da ist!

Ich bedanke mich bei Doggiepack für das große tolle Testpaket und kann jedem empfehlen sich die Homepage und den Blog näher anzuschauen!

 

** die Produkte wurden kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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