Blogparade: “Alle unter einem Dach – So klappt die tierische WG”

Das Thema dieser miDoggy Blogparade passt wie die Faust auf´s Auge zu unserer Wohnsituation😃.

Bevor Bisco & Ela bei uns eingezogen sind, gab es bereits zwei miauende Mitbewohner.

Unsere damals einjährigen Miezen Mia und Minka.

Mia und Minka mit 3 Jahren

Nachdem wir drei Jahre in unserem Haus gewohnt hatten und die Nachbarn vorerst verschonen wollten, sollten zwei Babymiezen bei uns einziehen. Die Nachbarn verschonen, da die Voreigentümer 3 Katzen, 3 Aquarien, 1 Hund und mindestens >5 Meerschweinchen (im Garten) hatten und die Nachbarn tüchtig schimpften.

Das Herrchen und ich sind beide mit Tieren aufgewachsen und haben uns das für unsere Tochter gewünscht. Und uns schlussendlich getraut😂. Die Nachbarn mögen uns Gott sei Dank immer noch.

Es sollten zwei Babymiezen aus dem Tierheim werden. Und das war richtig richtig schwierig unsere Absicht umzusetzen! Nicht weil wir in einer schlechten Lage wohnen (Garten endet am Wald), über zu wenig Platz verfügen (180 qm) oder unsymphatisch wirken (hoffe ich zumindest). Die Antwort war: Babymiezen werden nicht als Freigängerkatzen vermittelt.

Erst im sechsten und siebten (!) Tierheim wollte man uns die Babymiezen anvertrauen.

Mia kommt aus dem Tierheim Frankfurt-Fechenheim und Minka aus dem Tierheim Seligenstadt über eine Pflegestelle in Alzenau.

Mia und Minka wenige Tage nach Einzug

So jetzt aber zu dem Thema wie es zwischen Miezen und Möpschen klappt.

Hier lieben, leben und streiten sich…würde ich sagen!

Der Einzug vom zweiten Hund, also Ela, war für die Miezen einfacher zu akzeptieren weil Bisco schon da war. Bei Bisco’ s Einzug haben sich Mia, Minka und er nach zwei Wochen angenähert. Als Ela bei uns einzog, haben alle Tiere nach wenigen Tagen auf dem Sofa bereits zusammen gelegen.

Wie verlief der erste Kontakt?

Bei dem Einzug beider Möpschen haben wir extra darauf geachtet, die Miezen nicht zu vernachlässigen und dass sie nicht gejagt werden. Die Miezen haben ihren Fressplatz im Keller und die Möpschen im Erdgeschoss. Ansonsten würden die Miezen verhungern 😂.

Unser Alltag:

Im Alltag ist es so, dass die Miezen fast immer draußen sind. Richtige Freigängermiezen eben.

Teils Tagsüber oder Abends liegen alle vier zusammen auf dem Sofa. Vor allem die weiße Mia umgarnt die Möpschen manchmal so extrem, dass man sich nur wundern kann… Gegenseitiges Putzen gehört zum Alltag.

Unsere Glücksmieze Minka begleitet uns oft bei unseren Waldspaziergängen bis zu einer imaginären Grenze und miaut uns beim morgendlichen gassi gehen entgegen.

Mia und Bisco am ersten Tag nach unserem Urlaub wieder gemeinsam zu Hause 🙂

Das Thema “jagen” beschäftigt uns immer mal wieder, jedoch nur mit Ela. Vorwiegend wenn die Miezen von oder zu ihrem Spaziergang in den Garten kommen oder gehen, rennt Ela hinterher. Sie bricht jetzt oft ab wenn ich rufe und ich hoffe sehr, dass das mit einigen Bemühungen ganz aufhört. Im Haus kommt es selten zu einem Rennen.

Ich habe die Hoffnung, dass Ela in ihrem zweiten Lebensjahr sich an Bisco’s Verhalten orientieren wird. Der interessiert sich nämlich gar nicht mehr für die Miezen als Jagdobjekt.

Mia und Bisco (Handyfoto)

Wir sind glücklich mit den Vieren und hoffen noch viele weitere Jahre miteinander leben zu können.

Empfehlen würde ich eine tierische WG immer. Wie sagen die Eltern unserer Nachbarskinder immer wenn Sie um ein Haustier betteln: Geht mal zur Sarah und ihrem Bauernhof😂.

Minka und Ela (Handyfoto)

 

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