Blogparade: So kamen Bisco und Ela zu uns Teil 1

Das Thema dieser Blogparade zaubert mir direkt ein Lächeln auf die Lippen wenn ich darüber nachdenke, wie unsere Möpschen zu uns gekommen sind.

Im ersten Teil geht es um unseren Prachtkerl Bisco(tto).

Ich denke zurück an den Sommer 2015. Es war das Sommerfest der Firma von meinem Mann und wir waren als Familie mit dabei. Zwischen all den netten Vertriebspartnern lernte ich Lutz und Maria kennen. Lustige Norddeutsche, die in Husum wohnten. Ich liebe den Norden und in meinem nächsten Leben würde ich dort wohnen. Während wir im Gespräch waren, zeigte Maria ihre Mopshündin Emma und ich war entzückt von ihr. Im gleichen Zug konnten wir Bilder vom Deckakt sehen und hechelnden werdenden Eltern. Wir verabredeten, dass Maria meinem Mann Bescheid gibt wenn die Welpen da sind. Den ganzen Tag über sagten Alessia und ich aus Quatsch nur “wuff wuff” zu ihrem Papa.

Nach vielen Jahren ohne Hund keimte durch diese Begegnung in mir wieder der Wunsch auf, unsere Familie durch einen Hund zu erweitern. Alessia wollte seit dem sie reden kann einen Hund und auch mein Mann war nicht abgeneigt. Er wollte aber eher einen großen Hund, wie einen Labrador. Da ich jedoch überwiegend zu Hause bin und mich um alles kümmere, einigten wir uns allgemein auf einen kleinen Hund. Den auch Alessia ggf. Gassi führen kann.

Aber ein Mops? Ich las und las im Internet und es graute mir etwas. Ich sah nur Qualzucht, dicke Möpschen… Doch irgendwann fand ich den altdeutschen Mops und war begeistert. Und Emma war nach Angaben von Lutz und Maria ein Möpschen mit Nase.

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich ein sehr zielstrebiger Mensch bin. Ich tue nichts ohne Überzeugung und wenn, dann mit voller Kraft. Bevor ich mich -denn am Ende bleibt immer alles an der Mutti hängen- entschieden hatte, dass wir einen Hund kaufen, hatte ich alles Mögliche vorher abgewägt und einen Plan geschmiedet. Wo gibt es einen Hundeverein, wann sind die Kurse, wie kann ich das mit Alessia´s Hobbys vereinbaren, die Nachbarn, die Zeit, die Reduzierung der Arbeitszeit, die Eingewöhnung usw..

In den nächsten ca. 57-63 Tagen sahen Alessia und ich überall Möpschen und schickten dem Papa dauernd Bilder.

Wir waren verliebt in unseren zukünftigen Welpen, ohne dass er schon geboren war. In dieser Zeit war der Besuch im Futterhaus im Ort Pflicht *öhöm*.

Und dann eines Abends, ich lag schon im Bett, sagte mein Mann: “Sarah, die Welpen sind da. Maria hat Videos geschickt”. Wir sahen nur kleine Knutschkugeln und ich war noch aufgeregter als die Wochen davor.

Wir vereinbarten, das wir das Wochenende darauf ein Wochenende in Husum verbringen. Zufälligerweise war an dem geplanten Wochenende auch die Husumer Krabbentage und wir wollten frische Krabben kaufen für meine Großeltern und uns.

Freitagmittag fuhren wir los und kamen nach ca. sieben Stunden in Husum an. Lutz empfing uns und als wir im Wohnzimmer warteten, mit der Hundemama Emma und dem Neuzugang Luna schmusten, trug Lutz die Welpen runter. Da lagen sie, sieben braune und schwarze Knutschkugeln in ihrem Körbchen. Gerade einmal so groß wie meine Hand.

An diesem Wochenende verbrachten wir schöne Tage in Husum und schauten uns die Welpen genauer an. Im Nachhinein waren wir viiiel zu früh zum Aussuchen da. Aber wir wussten es zu diesem Zeitpunkt auch nicht besser. Von Emma und der wilden Luna waren wir begeistert. Sie bellten kaum und schnarchen hörten wir nur beim Schlafen.

Gemeinsam entschieden wir, dass wir einen Welpen haben möchten. Eigentlich sollte es ein Mädchen sein, aber nun wurde es ein Junge. Da Alessia und ich uns für diese Rasse entschieden hatten, sollte mein Mann einen Jungen auswählen. Er suchte den dicksten Welpen heraus, die Augen waren noch zu und ein weißes Abzeichen zierte die Brust. Das sollte Biscotto werden.

Bisco wenige Tage alt

Wir planten, dass wir am 18.12.2015 wieder ein Wochenende in Husum verbringen und dabei Bisco abholen. Leider machte uns eine berufliche Veranstaltung meines Mannes einen Strich durch die Rechnung. Durch die darauffolgenden Feiertage und den bereits vierwöchigen eingereichten Urlaub holten wir Bisco in einer Nacht- und Nebelaktion ab. Alessia wurde bei den Nachbarn untergebracht und wir fuhren Freitag gegen Frühnachmittag los, um dann nur 2 Stunden in Husum zu sein und den ganzen Weg zurück zufahren. Nach wenigem Schlaf musst das -jetzt- Herrchen zur Arbeit fahren.

Da war Bisco nun zu Hause. So klein und ein kleiner Brummer. In der ersten Nacht schlief er in unserem Bett. Am ersten Tag zu Hause kam Alessia und weinte vor Freude. Wir waren einfach nur glücklich und genossen die Eingewöhnungszeit. Auch mit unseren Katzen Mia und Minka hat es nur 2 Wochen gedauert, bis sie sich aneinander gewöhnt haben.

Unsere Familie um Bisco zu vergrößern war eine sehr gute Entscheidung, die ich nie bereut habe.


Doch bei einem sollte es nicht bleiben. Warum und wie Ela zu uns kam, erzähle ich in Teil 2.

 

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