Rasseportrait: Labrador Retriever

Name der Rasse

Labrador Retriever

Herkunftsland

Eine exakte Auskunft über die wahre Herkunft und dem Werdegang der Züchtung wird man nur schwer finden, denn es gibt diesbezüglich zahlreiche Theorien und Versionen. Als gesichert gilt jedoch, dass eines seiner Vorfahren aus Neufundland stammt. Aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte, ihres Erscheinungsbildes und ihres Charakters werden die Retriever in sechs verschiedene Rassen untergliedert:

  • Die in Kanada beheimateten Nova Scotia Duck Tolling Retriever (Toller)
  • Die in Nordamerika reingezüchteten Chesapeake Bay Retriever (Chessie)
  • Und die vier ursprunglich aus Großbritannien stammenden Vertreter Curly Coated, Flat Coated sowie Golden und Labrador Retriever.

Durchschnittliches Alter

13 – 15 Jahre

Durchschnittliche Größe und Gewicht

Die ideale Schulterhöhe beträgt bei Rüden 56 – 57 cm und bei Hündinnen 54 – 56 cm. Unsere Hündin wiegt 24 kg bei einer Schulterhöhe von 56 cm.

Fellfarben 

Es gibt die Fellfarben Schwarz (klassische Fellfarbe), schokoladenbraun und Gelb. Es gibt die gelbe Fellfarbe in verschiedenen Schattierungen von Goldfarben bis hin zu fast weiß.

Es gibt auch die Fellfarbe in „Silber“, die durch das Dilute Gen (dd) auch Verdünnungsgen genannt, entsteht. Dabei handelt es sich um eine aufgehellte Basisfarbe von Braun.

Beschreibung des Wesen

Labrador Retriever haben ein ausgeglichenes Temperament. Sie zeichnen sich durch ihr freundliches Wesen gegenüber Menschen und anderen Tieren aus und machen ihn zum perfekten Familienhund. Damit die Labis ausgeglichen und ausgelastet sein können brauchen sie ausreichend und artgemäßige Beschäftigung wie zum Beispiel Apportier- und Geschicklichkeitsübungen die sich ebenso wie Agility oder Such-Spiele eignen.

Sie sind in Großbritannien und in den USA bevorzugte Jagdhunde und werden für folgende Einsätze für Spezialaufgaben ausgebildet und eingesetzt:

  • Blindenführhund
  • Behindertenbegleithund
  • Gehörlosenhund
  • Epilepsiehund
  • Therapie-/Besucherhund
  • Rettungshund
  • Drogen-/Sprengstoff-/Schimmelspürhund

Pflege des Hund 

Das Fell des Labrador Retriever ist glänzend und mit einer sehr dicken Unterwolle ausgestattet. Es braucht keine aufwendige Pflege und kann mit Kamm und Bürste oder einem Frottetuch massiert werden. Zu viel Pflege kann die Unterwolle sogar beschädigen, wodurch sich die Fellstruktur verändern kann. Zudem ist das Fell des Labrador Retrievers fetthaltig und trocknet nach Wasserkontakt (schwimmen, Regen) sehr schnell wieder.

Beschreibung des eigenen Hundes

Unsere Hündin Lynda ist aufgeweckt und bewegungsfreudig. Sie liebt lange Spaziergänge und will immer und überall mit uns zusammen sein.

Lynda genießt unsere volle Aufmerksamkeit und stupst uns besonders gerne mit der Nase an den Arm, wenn sie diese mal nicht sofort bekommt.

WASSER ist ihr Element und kein See, Teich oder Tümpel ist vor ihr sicher. Die Fähigkeit zu Schwimmen ist bei den Labrador Retrievern angeboren. Lynda braucht immer ausreichend frisches Trinkwasser und erhält von uns Fertigfutter. Lynda ist keine Kostverächterin und verputzt blitzschnell alles was ihr angeboten wird. Labradore sind für Übergewicht anfällig, weshalb eine Gewichtskontrolle äußerst wichtig ist.

Lynda ist schon 14 Jahre alt und genießt das Senioren Hundeleben in vollen Zügen. Im Alter hat ihr Hörvermögen nachgelassen und sie leidet unter Harninkontinenz, welche medikamentös behandelt werden muss. Dafür liebt sie umso mehr Streicheleinheiten und kleine Leckerbissen, über die sie sich jederzeit erfreut.

Lynda ist ein festes Familienmitglied geworden und ein Leben ohne Hund können wir uns gar nicht mehr vorstellen. Wir sind froh und dankbar, dass unsere Senior Hündin sich noch wohl fühlt und fit ist und wir ihr einen glücklichen Lebensabend bescheren können.

Autor

Sharon mit Lynda

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